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Samstag, 24. Januar 2009

Gubova sichert den Sieg

Es war eine wahre Zitterpartie, eine Begegnung, die es in dieser Saison noch nicht gegeben hat. Mit 25:24 (13:12) schlugen die Handballerinas den Buxtehuder SV, den Sieg sicherte dabei Torhüterin Marianna Gubova mit einer Glanzparade nur wenige Sekunden vor Schluss! Sie hielt den Wurf der vollkommen freien BSV-Akteurin Kaja Schmäschke, als die Hallenuhr 59:53 Minuten anzeigte. Als die Partie vorbei war, da war die slowakische Keeperin schnell verschwunden in der Jubeltraube ihrer Mitspielerinnen. Der Erfolg war nicht nur wichtig für das Punktekonto in Hinblick auf Rang vier, sondern auch für die Stimmung im Umfeld angesichts der finanziellen Situation des Vereins. Denn die gut 1000 Zuschauer in der Halle waren begeistert. Es war ein zerfahrenes Spiel, das gerade von den Gästen sehr hart geführt wurde. Dennoch gelang es dem FCN mit einer Führung in die Kabine zu gehen. Auffällig bis dahin, dass auf beiden Seiten viele Chancen vergeben wurden.

Das änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht. Doch im Mittelpunkt stand schnell wieder die körperliche Härte, die vom BSV ins Spiel gebracht wurde. Dennoch musste zuerst eine Nürnbergerin das Feld verlassen. Dumm nur, dass es sich dabei um Ania Rösler handelte, die zuvor schon zwei Zeitstrafen kassiert hatte und somit nicht weiter zur Verfügung stand. Nach einem Gerangel mit ihrer Gegenspielerin schickten sie die unsicheren Schiedsrichter auf die Tribüne. Zum Glück folgte im Spiel des Clubs danach kein Bruch, die Halle kochte jedoch, was die Handballerinas förmlich zu beflügeln schien. Als dann noch Diane Lamein auf Seiten von Buxtehude ebenfalls die rote Karte sah, schien der Sieg zum Greifen nahe. Doch die Norddeutschen blieben dran. Plötzlich lief bereits die letzte Spielminute, als Franziska Beck zu einem ihrer genialen Würfe von Rechtsaußen ansetzte und den entscheidenden Treffer markierte. Der Rest der Geschichte ist bekannt, Fortsetzung am Mittwoch um 20 Uhr an gleicher Stelle gegen Göppingen. Dann übrigens zum Sonderpreis von 8 Euro (inklusive Freigetränk). Gründe genug also, um sich das nächste sportliche Highlight nicht entgehen zu lassen.

Torschützen: Engel (7/4), Beck (5), Walzik, Wohlbold (je 4), Rösler (4/1), Scheffknecht (1) – Lamein (9/6), Bülau (4), Stapelfeldt (3), Fischer, Wode (je 2), Hayn, Nagel, Neumann, Schmäschke (je 1)

Siebenmeter: 5/8 - 6/8

Zeitstrafen: 5 - 7

Sonntag, 21. September 2008

Club-Frauen gewinnen auch in Buxtehude

Auch die zweite Reise in den Norden binnen einer Woche war für die FCN-Handballerinas von Erfolg gekrönt. Beim Buxtehuder SV gewannen die Spielerinnen von Trainer Csba Szücs mit 29:25 (13:12). Stark agierten dabei vor allem Rechtsaußen Katrin Engel sowie Spielmacherin Kerstin Wohlbold, die je sechs Treffer aus dem Feld erzielten. Die Österreicherin war außerdem noch ein Mal vom Siebenmeterpunkt erfolgreich. Der Spielverlauf gestaltete sich dabei ähnlich wie bei der Partie in Oldenburg. Zu Beginn waren es die Gastgeberinnen, die der Begegnung ihren Stempel aufdrückten und nach circa 3:47 Minuten mit 3:1 in Führung gingen. Danach kassierte man aber in fünf Minuten nur einen Gegentreffer und glich durch Engel zum 4:4 aus. Der BSV war aber keinesfalls schockiert und beendete die Angriffsflaute durch Christina Vogt, danach lag Buxtehude meist mit einem Treffer in Front. Kurz vor dem Seitenwechsel war es dann aber Ania Rösler, der die erste Führung aus Sicht der Gäste gelang. Sie erzielte das 13:12 für die Fränkinnen, was gleichzeitig auch den Pausenstand bedeutete.

In der zweiten Hälfte gelang es dem Club dann schon frühzeitig, das Spiel in die Hand zu nehmen. Schnell lag man nach Treffern von Christina Rohde und Wohlbold mit 17:14 vorne und zeigte, dass man trotz all der Unruhen im Umfeld immer noch eine tolle Mannschaft zusammen hat. Absetzen konnte man sich dann vorentscheidend, weil man insgesamt zehn Minuten hintereinander ohne Gegentor blieb. Die Defensive war einfach nicht zu überwinden, Buxtehude lief sich immer wieder fest. Das verlieh auch dem Nürnberger Angriff immer mehr Sicherheit und weitere Tore von Wohlbold, Sara Walzik und Ania Rösler sorgten für einen beruhigenden Vorsprung (20:14). Den verwaltete man dann bis zum Ende, als Katrin Engel nochmals aufdrehte. Mit einem Doppelpack zum Schluss sicherte sie den verdienten Erfolg und avancierte gleichzeitig zur besten Torschützin des Abends.

Torschützen: Fischer (5/3), Bülau, Lamein, Vogt (je 4), Stapelfeldt (3), Neumann (2), Hayn, Madsen, Wode (je 1) – Engel (7/1), Wohlbold (6), Rösler (5/1), Beck, Rohde (je 4), Walzik (3)

Siebenmeter: 3/4 - 2/4

Zeitstrafen: 5 - 3