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Samstag, 16. Mai 2009

Remis zum Abschluss

Im letzten Spiel des 1. FC Nürnberg in der Bundesliga verabschiedete sich die Mannschaft mit einem 34:34 (15:13)-Unentschieden von ihren Fans konnte sich zumindest offiziell die Teilnahme an den Platzierungsspielen um Rang fünf gegen Frisch Auf Göppingen sichern. Ob das Recht darauf wahrgenommen wird, wovon allerdings nicht auszugehen ist, entscheidet nun der Insolvenzverwalter in den nächsten Tagen. Die Schwaben bevorzugen wohl allerdings die Variante der frühzeitigen Sommerpause. In jedem Falle war es eine komische Atmosphäre, die über dem Spiel lag. Ohne das verletzte Quartett Katrin Engel, Christina Rohde, Beate Scheffknecht und Christina Stockhorst konnte man den als kampfstark bekannten Gästen aus dem Lipperland erfolgreich Paroli bieten und so entwickelte sich eine interessante Begegnung, in der die Führung häufig wechselte. Die gut aufgelegte Jana Krause im Nürnberger Kasten konnte dabei mir ihren Paraden dafür sorgen, dass es mit einem knappen Vorsprung in die Pause ging.

In der zweiten Halbzeit begann dann Marianna Gubova zwischen den Pfosten des FCN, in den letzten zehn Minuten durfte auch Sabine Stockhorst ran. Sie erzielte zuvor sogar aus dem Feld einen Treffer, wie auch Lisa Gebhard und Tanja Schorradt. Alleine die Auflistung der Torschützinnen zeigt, dass Trainer Csaba Szücs in der letzten Begegnung jeder Spielerin die Gelegenheit gab, sich nochmals auszuzeichnen. Dabei kam es allerdings kaum zu einen Leistungsabfall und so gelang es dem Club weiterhin eine sehr gute Figur abzugeben. Franziska Beck und Sara Walzik ließen dabei mit einigen Trickwürfen und Traumtoren ihre Klasse aufblitzen und verzückten das begeisterte Publikum zum Abschied. Ein mit dem Schlusspfiff durch Kateryna Valyushek verwandelter Siebenmeter sorgte für den Endstand.

Nach der Partie flossen dann die Tränen in Strömen. Die Erfolge der Vergangenheit mit drei Meisterschaften, zwei Pokalsiegen und einem Europapokalsieg haben in Nürnberg sowie in Handballdeutschland Geschichte geschrieben. Die Spielerinnen haben dabei über Jahre alles gegeben. Man hätte sich gewünscht, dass alle Beteiligten immer ihre Einstellung an den Tag gelegt hätten. Nun ist das Kapitel "Handball als Spitzensport" in der Frankenmetropole gestorben. Den Akteuren auf und teilweise neben dem Feld kann man für ihre Zukunft nur alles Gute wünschen, danke für viele unvergessliche Momente!

Torschützen:

Beck (8), Wohlbold (6), Rösler (6/3), Walzik (4), Jäger (3/1), Garcia-Almendaris, Gebhard, Schorradt (je 2), Stockhorst (1) - Seiffert (12/5), Ilyes (7), Dorna (6), Neukamp (5), Krüger (2), Mißling (1), Valyushek (1/1)

Siebenmeter: 4/5 - 6/7

Zeitstrafen: 5 - 6

Samstag, 25. April 2009

Aufholjagd nicht belohnt

Im entscheidenden Duell im Kampf um die Playoffs haben die Handballerinas mit 26:28 (10:16) beim FHC Frankfurt/Oder verloren und die reguläre Saison auf dem sechsten Platz beendet. Der Traum vom vierten Meistertitel in fünf Jahren und der Titelverteidigung ist somit ausgeträumt. In einem Spiel, das einer Achterbahnfahrt glich, gingen die Mädels von Trainer Csaba Szücs schnell mit 2:0 in Führung, wobei der Anfangsschwung schnell verpuffte. Frankfurt hielt dagegen und gestützt auf eine bärenstarke Melanie Hermann im Kasten waren die Oderstädterinnen das Team, das den Ton angab. Der Rückraum um Torschützenkönigin Franziska Mietzner sowie Anne Jochin und Christine Beier agierte so, wie man es hatte erwarten können und drückte der Partie den Stempel auf. Kombiniert mit Hermanns Paraden und den fehlenden Ideen auf Seiten des Clubs schien die Begegnung zur Pause schon entschieden, als der FCN mit einem Rückstand von sechs Treffern in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich dann ein völlig anderer Club, die Umstellung auf eine 5:1-Deckung mit Sara Walzik auf der Spitze zahlte sich aus. Frankfurt wusste plötzlich nicht mehr weiter und kam mit der energisch zupackenden Deckung der Fränkinnen nicht mehr zurecht. Hinzu kam, das Jana Krause nun endlich aufgewacht war und einen Ball nach dem anderen hielt. Das ermöglichte das so gefürchtete Tempospiel des FCN und Tor umd Tor kam man näher heran, beim 22:22 konnte man sogar den Ausgleich erzielen. Doch als der Gastgeber kurz vor dem mentalen Kollaps stand, da baute der Meister den schwächelnden Gegner durch einige Leichtsinnsfehler und zu viele Einzelaktionen wieder auf. So konnte sich die Truppe von Dietmar Schmidt wieder absetzen und einen insgesamt verdienten Erfolg feiern.

Nun geht es in einer Art Trostrunde eventuell noch um die Teilnahme am Challenge Cup der kommenden Saison. Nächste Woche Samstag tritt man in Trier an, 14 Tage danach kommt Blomberg-Lippe in die Frankenmetropole. Übersteht man diese Mini-Gruppe als Erster, dann trifft man in Hin- und Rückspiel auf den Sieger der Runde mit Oldenburg, Göppingen und den Rhein-Main-Bienen. Sollte dort der Pokalsieger warten, dann hätte man das internationale Geschäft bereits sicher, sollte der HC Leipzig den EHF-Pokal gewinnen. Ansonsten müsste auch hier ein Sieg her und gleichzeitig müsste man auf den Rivalen aus Sachsen hoffen. Nach wie vor also viele Fragezeichen beim FCN Handball, denn auch was die Zukunft des Vereins angeht stehen noch wichtige Entscheidungen an. Es bleibt also nach wie vor spannend.

Torschützen:

Mietzner (9/3), Beier, Jochin (je 5), Hering, Schneider (je 3), Groke, Paap, Trumpf (je 1) - Rösler (8/4), Beck (7), Rohde, Walzik (je 3), Engel (3/1), Wohlbold (2)

Siebenmeter: 3/3 - 5/6

Zeitstrafen: 4 - 5

Sonntag, 5. April 2009

Oldenburg holt Pokal

Der VfL Oldenburg hat sich durch einen 28:23 (15:14)-Erfolg gegen den deutschen Meister 1. FC Nürnberg den DHB-Pokal 2009 gesichert. Die Norddeutschen gewannen in einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie am Ende verdient, vor allem weil bei den Fränkinnen immer mehr die Kräfte schwanden und man im Angriff nicht kreativ genug war. Die am Vortag noch überragende Kerstin Wohlbold hatte nicht mehr die Energie wie noch 24 Stunden zuvor und somit fehlten auch Ania Rösler die nötigen Räume. Christina Rohde blieb gar ohne Torerfolg, da sie fast nie in Wurfposition gebracht werden konnte. Zudem konnte sich Jana Krause zwischen den Pfosten des FCN nicht wie erhofft steigern, im Gegenteil. Sie erwischte nicht gerade ihren besten Tag und aufgrund von Marianna Gubovas Verletzung fehlte eine starke Alternative.

Gerade im zweiten Durchgang machte sich dies besonders deutlich bemerkbar, als der Club mehrfach mit einem Treffer in Führung lag, aber immer wieder sofort den Ausgleich kassierte. Dabei hatte die Partie aus Sicht des Meisters optimal begonnen. Nach etwas mehr als sechs Minuten führte man mit 3:1, doch danach drehte der VfL auf. Oldenburg fand vorne die Lücken und auch die Defensive hatte den Angriff des Clubs gut im Griff. In den nächsten zehn Minuten konnte der FCN nur zwei Treffer erzielen, es mangelte an Ideen und eher selten führten durchdachte Aktionen zum Torerfolg. Gegen Ende der ersten Halbzeit fing man sich dann wieder und Katrin Engel, die übrigens zur besten Spielerin des Final Fours gewählt wurde, verkürzte mit dem Halbzeitpfiff per Strafwurf zum 14:15.

Nach der Pause gelang dann schnell der Ausgleich und die mitgereisten Anhänger hofften, dass sich ihre Mannschaft vielleicht würde absetzen können. Doch nur ein einziges Mal war man bei einer Führung nochmals in Ballbesitz, Wohlbolds Pass landete aber beim Gegner und umgehend kassierte man wieder einen Treffer des VfL. Als die körperlichen Strapazen bei den Nürnberginnen immer mehr zum Tragen kamen schlug Oldenburg eiskalt zu. Julia Wenzl nutzte ihre Einsatzzeit optimal, erzielte vier der letzten sieben Treffer ihres Teams und blieb dabei trotz ihrer 19 Jahre auch von der 7-Meter-Linie nervenstark. Auch wenn man nach Wohlbolds Zeitstrafe wegen Meckerns durch ein Tor von Engel zum 23:25 verkürzte, schaffte man die Wende nicht mehr. Oldenburg konterte mit drei Treffern in Serie und konnte danach endgültig jubeln.

Torschützen:

Engel (10/5), Walzik (6), Rösler (4), Beck (2), Wohlbold (1) - Fagerhus (5), Wenzl (5/1), Neuendorf (5/2), Scholl (4), Badenhop (3), Geschke, Parchina (je 2), Birke, Kethorn (je 1)

Siebenmeter: 5/6 - 3/4

Zeitstrafen: 4 - 4

Mittwoch, 11. März 2009

Leverkusen gewinnt Spitzenspiel

Im Spiel des Tabellenführers aus Leverkusen gegen den Zweiten aus Nürnberg verlor der Meister beim Dauerrivalen vom Rhein mit 22:25 (10:11) und fiel somit wieder auf den dritten Rang zurück. Es war keine schöne Partie, die den Zuschauern geboten wurde, kämpferisch allerdings befand sie sich auf höchstem Niveau. Nachdem die Mädels von Trainer Csaba Szücs die Anfangsphase verschlafen hatten und Bayer schnell mit 5:2 in Führung ging, fiel es den Gästen schwer dran zu bleiben. Die Truppe von Renate Wolf gab den Ton an, gerade Spielmachering Anna Loerper war auf Seiten des Spitzenreiters eben genau diese, sie lenkte das Spiel ihres Teams hervorragend und kam zudem auch noch selbst oft zum Abschluss. Daraus resultierte ein 8:12-Rückstand nach gut 20 Minuten aus Sicht der Clubberinnen. Danach stand zumindest die Defensive des Champions deutlich besser und man kassierte in den letzten zehn Minuten vor der Pause keinen Treffer mehr, da Marianna Gubova, die für Jana Krause ins Spiel gekommen war, ein sicherer Rückhalt für ihre Mannschaft war. Vorne ließ man zwar weiterhin viele Chancen ungenutzt, konnte aber noch zwei Tore erzielen und ging mit einem 10:12 in die Halbzeit.

Mit viel Schwung und zunächst wie verwandelt kamen die FCN-Handballerinas aus der Kabine. Schnell schaffte man den Ausgleich und beim 15:14 durch Christina Rohde ging der Club erstmals in Führung. Es sollte aber die einzige an diesem Abend bleiben. Das lag vor allem an den eigenen Nerven bzw. Leverkusens Torhüterin Clara Woltering, die insgesamt fünf Siebenmeter der Fränkinnen parieren konnte. Alleine drei davon verwarf Ania Rösler, die weder im Angriff, noch in der Abwehr ihr wahres Leistungsvermögen abrufen konnte. Da auch Rohde in der Offensive nicht ins Spiel kam waren es hauptsächlich Wirbelwind Franziska Beck, Sara Walzik und Kerstin Wohlbold, die die Akzente setzten. Gerade Beck kämpfte hier vorbildlich, doch Bayer trat geschlossener auf als der Club, hielt gekonnt dagegen und als Beck und Wohlbold kurz vor Schluss von den guten Schiedsrichtern vom Feld geschickt wurden, da machten die Gastgeberinnen den Sack endgültig zu. Ein Rückschlag im Kampf um die Playoffs, für die man in zehn Tagen gegen die Rhein-Main Bienen nun unbedingt wieder punkten muss.

Torschützen:

Loerper (13/8), Steinbach (4), Müller (3), Ahlgrimm, Byl, Bönighausen, Fillgert, Meier (je 1) - Beck (6), Walzik, Wohlbold (je 5), Engel (4/2), Rösler, Rohde (je 1)

Siebenmeter: 8/8 - 2/7

Zeitstrafen: 6 - 4

Freitag, 13. Februar 2009

DHB nominiert Nürnbergerinnen

Für die beiden Testländerspiele am 7. und 8. März in Neckarsulm bzw. Tübingen hat der DHB auch drei Nürnbergerinnen nominiert. Neben Torhüterin Jana Krause und Rückraumspielerin Ania Rösler ist auch EURO-Shootingstar Sara Walzik wieder mit von der Partie. Nicht im Kader befindet sich Christina Rohde, die aufgrund von Differenzen mit dem ehemaligen Bundestrainer Armin Emrich nach den kontinentalen Titelkämpfen in Mazedonien im Dezember ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt hatte. Sie hat allerdings angekündigt ihre Entscheidung nochmals zu überdenken, sobald der Verband den Namen von Emrichs Nachfolger bekannt gibt.

Samstag, 7. Februar 2009

Unnötiges Remis in Blomberg

In einer sehr hart umkämpften Begegnung verspielten die Handballdamen des FCN bei ProVital Blomberg-Lippe unnötig einen zweiten Zähler. Am Ende teilten sich beide Teams beim 19:19 (10:11) die Punkte. Das Unentschieden sicherte sich der Meister aber erst mit dem Schlusspfiff, als man einen direkten Freiwurf der Gastgeberinnen blocken konnte. Allerdings hatte man nur kurz zuvor die große Chance auf den Sieg vergeben. Bei einem Ballgewinn in der Defensive war Sara Walzik auf die Reise geschickt worden, hatte es aber mit zwei Gegenspielerinnen zu tun. Sie entschied sich daher für einen Pass auf Kerstin Wohlbold, die weiter auf die freie Christina Rohde spielte. Der Ball landete aber leicht im Rücken der Nationalspielerin und somit mussten die mitgereisten Fans noch zittern, ob es überhaupt zum Remis reichen würde. Eine Szene, die den Spielverlauf sehr gut widerspiegelte. In der Sporthalle an der Ulmenallee, gelegen im Niemandsland zwischen Paderborn und Hannover, konnten die Blomberger sich nämlich zu Beginn nur im Spiel halten, weil der Club mehrere klare Torchancen ausließ. Dabei glänzte vor allem Torhüterin Natalie Hagel, die einen absoluten Sahnetag erwischte. Alleine ihr war es zu verdanken, dass die Lipperländerinnen nicht mit einem Rückstand von fünf bis sechs Treffern in die Kabine gingen.

Auch in Halbzeit zwei änderte sich daran wenig, Hagel war weiterhin die beste Akteurin auf dem Feld, wobei ihr Gegenüber Jana Krause unter anderem drei Siebenmeter abwehren konnte und eine solide bis gute Leistung bot. Die Defensive brillierte also auf beiden Seiten, was auch das Ergebnis erklärt. Doch wie bereits erwähnt waren es die Gäste, die einen Sieg leichtfertig aus der Hand gaben, als sie Mitte der zweiten Hälfte mit zwei Toren führten und in Ballbesitz waren. Doch aus einem 3-Tore-Vorsprung, der die Partie wohl vorentschieden hätte, wurde nichts. Blomberg stellte im Tempogegenstoß den Anschluss her und fortan dominierte ProVital. Im Halbfeldspiel hatten die Fränkinnen nämlich große Probleme. Der Rückraum war eigentlich ein Totalausfall und man konnte kaum Druck auf die Abwehr des Gegners ausüben, der sich kurz vor dem Ende schon als Sieger wähnte. 19:17 hieß es nämlich, ehe Csaba Szücs eine Auszeit nahm und die Deckung deutlich offensiver ausrichtete. Das provozierte die nötigen Fehler bei Blomberg und Wohlbold war es vorbehalten den Ausgleich zu erzielen.

Aber nicht nur beim unglücklich vorgetragenen Angriff kurz vor Schluss wäre mehr drin gewesen, auch als noch gut 90 Sekunden zu spielen waren hätte man den Siegtreffer erzielen können. Doch anstatt auf ein Tor hinzuarbeiten besprach man aus Sicht der Schiedsrichter deutlich zu lange, welcher Spielzug zum Erfolg führen sollte. Durch das angezeigte Zeitspiel musste man aus einer wenig aussichtsreichen Situation abschließen und verschenkte so einen weiteren Zähler unnötig. Der Ärger hielt sich allerdings in Grenzen, als man von der Frankfurter Niederlage beim Tabellenletzten aus Dortmund erfuhr. Dadurch liegt der FCN nun auf Rang drei, nach Pluspunkten gleichauf mit dem FHC sowie Buxtehude. Erfreuliche Aussichten im Kampf um die Playoffs, für die man nun gegen Thüringen am 21. Februar (19 Uhr im BBZ) einen wichtigen Sieg einfahren möchte, bevor es nur wenige Tage später zum gleichen Gegner geht, wenn das Viertelfinale im DHB-Pokal auf dem Programm steht.

Torschützen:

Ilyes (6/3), Seiffert (4/1), Mißling, Neukamp (je 3), Dorna (2), Leppert (1) - Beck (7), Rösler (5/3), Walzik (3), Rohde, Wohlbold (je 2)

Siebenmeter: 4/6 - 3/3

Zeitstrafen: 2 - 4

Donnerstag, 5. Februar 2009

Trio verlässt den FCN

Wie heute bekannt gegeben wurde verlassen die beiden Nationalspielerinnen Ania Rösler und Jana Krause zum Saisonende den 1. FCN Handball und schließen sich dem HC Leipzig bzw. dem Buxtehuder SV an. Während bei Rösler vor allem die neue sportliche Herausforderung sowie die berufliche Perspektive den Ausschlag gaben, waren bei Krause vor allem persönliche Gründe für den Wechsel verantwortlich, da ihr Freund in Kiel zu Hause ist. Auch Franziska Garcia-Almendaris wird den Club verlassen, ihren neuen Arbeitgeber wollte die ehemalige Ketscherin aber noch nicht bekannt geben. Alle Spielerinnen haben aber versichert, dass sie bis zum Schluss mit vollem Engagement bei der Sache sein werden und sich möglichst mit einem Titel aus der Frankenmetropole verabschieden wollen. Nächste Gelegenheit auf dem Weg dazu einen wichtigen Sieg einzufahren hat man am Samstag bei ProVital Blomberg-Lippe, wobei man gegen die Westfalen auf Beate Scheffknecht verzichten muss. Die junge Österreicherin zog sich im Training eine Platzwunde an der Lippe zu und musste mit sieben Stichen genäht werden.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Pleitenserie gestoppt, FCN im Viertelfinale

Mit einem 30:27 (15:12)-Erfolg gegen den ewigen Rivalen Bayer Leverkusen haben die FCN-Handballdamen das Viertelfinale im diesjährigen DHB-Pokal erreicht. Nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie setzte man mit dem Sieg ein sportliches Ausrufezeichen. Der amtierende Meister lebt also noch und lieferte eine solide Partie ab, wobei allerdings noch Spielraum nach oben ist. So verschlief man beispielsweise nicht zum ersten Mal in dieser Saison die Anfangsphase und lag schnell mit 0:3 zurück. Doch die Gastgeberinnen fanden zum Glück schnell ins Spiel zurück, was unter anderem mit der ersten Zeitstrafe von Bayer-Star Laura Steinbach zu tun hatte. Es sollte nicht die letzte für die wurfgewaltige Halblinke an diesem Abend bleiben. Bereits nach zehn Minuten musste Steinbach zum zweiten Mal auf die Strafbank, da führte der Club bereits mit 6:5 und baute, angeführt von Christina Rohde, den Vorsprung langsam aber sicher aus. Nach dem torlosen Spiel gegen Viborg am Wochenende blühte die Nationalspielerin nach einem Fehlwurf zu Beginn regelrecht auf und traf innerhalb kürzester Zeit drei Mal ins Schwarze.

Bis zur Pause konnte mal der FCN, mal Bayer für wenigen Minuten den Ton angeben. So hieß es zunächst 10:6 aus Sicht der Fränkinnen, dann 10:9 und zur Halbzeit schließlich 15:12. Nach dem Seitenwechsel dann wohl die entscheidende Szene der Partie: Steinbach kassierte bei einem Nürnberger Angriff in der zweiten Welle ihre dritte Zeitstrafe bereits in Minute 37 und stand fortan ihrem Team nicht mehr zur Verfügung. Das spürte man bei den Gästen deutlich, da in der Offensive nun die Optionen fehlten und Anna Loerper mehr oder weniger auf sich alleine gestellt war. Die Ideenlosigkeit im Leverkusener Angriff war aber auch eine Folge der guten Nürnberger Abwehr. In der Folgezeit setzte sich der Club auf 21:16 ab und verwaltete den Vorsprung mehr oder weniger nur noch. Wenn es kurz davor war nochmals eng zu werden konnte Torhüterin Jana Krause ihre Klasse beweisen und legte einige Glanzparaden hin. Dass man am Ende nur mit drei Treffern Differenz gewann interessierte niemanden mehr, das Viertelfinale war erreicht, immerhin nach einem Sieg gegen den Tabellenführer der Liga.

Torschützen:

Rösler (9/5), Beck, Engel (je 5), Rohde, Walzik (je 4), Wohlbold (2), Schorradt (1) - Loerper (14/8), Byl (3), Meier, Müller, Steinbach, Weigelt (je 2), Ahlgrimm, Fillgert (je 1)

Siebenmeter: 5/6 - 8/9

Zeitstrafen: 6 - 6

Dienstag, 30. Dezember 2008

HCL sichert sich Supercup

Der erste Sieger des neu geschaffenen Supercups heißt HC Leipzig. Der Pokalsieger setzte sich in einer temporeichen, allerdings auch von vielen Fehlern geprägten Partie vor 1240 Zuschauern in der Oberwerthhalle von Koblenz mit 34:30 (17:12) gegen den amtierenden Meister durch. Die Partie, die bei den Verantwortlichen beider Mannschaften für wenig Freude gesorgt hatte, vor allem angesichts des Termins sowie des Austragungsortes, war nicht mehr als ein Schaulaufen, bei dem es ganz nebenbei noch einen Titel zu gewinnen gab. Natürlich wollten sowohl die Sächsinnen, als auch der FCN die Halle als Sieger verlassen, höchste Priorität hatte der Erfolg in diesem Spiel jedoch nicht. Das merkte man vor allem beim Club, wo schon frühzeitig einige Stammkräfte ausgetauscht wurden und die jungen Nachwuchskräfte zeigen konnten, was sie drauf haben. Das gelang mit vier Treffern vor allem Kreisläuferin Tanja Schorradt.

Ihre gute Leistung reichte allerdings nicht, um vor allem in Halbzeit eins mit dem HCL mitzuhalten, der sich bereits nach wenigen Minuten absetzen konnte. Diese Führung verwaltete der Pokalsieger und ewige Rivale geschickt und zur Pause lagen die Fränkinnen mit 12:17 im Hintertreffen. Die zweiten 30 Minuten verliefen dann deutlich ausgelichener. Die etwas offensivere Deckung des Clubs bereitete Leipzig einige Probleme und so konnte man den Rückstand nach und nach verkürzen, bis auf drei Treffer kam man wieder heran. Doch der HCL hielt dagegen und wollte sich den verdienten Vorsprung nicht mehr nehmen lassen. Knapp wurde es aber nochmals, nachdem Anne Ulbricht ihre dritte Zeitstrafe erhielt und Jana Krause zwei Strafwürfe parieren konnte. Wer dachte, dass die Partie nun kippen würde, der hatte sich getäuscht. Leipzig zog das Tempo wieder an und führte wieder deutlich (29:23), fortan spielte man den Sieg sicher nach Hause.

Torschützen: Rösler (9/6), Engel (8/3), Schorradt (4), Rohde, Scheffknecht (je 3), Walzik (2), Jäger (1) - Müller (9/2), Ommundsen (7/4), Augsburg (5), Eriksson, Stange (je 3), Ulbricht, Urne (je 2), Kiedrowski, Kudlacz, Olsen (je 1)

Siebenmeter: 9/10 - 6/8

Zeitstrafen: 2 - 6

Sonntag, 28. Dezember 2008

Bitteres Ende gegen Frankfurt

Vor der Partie war es von allen als Schlüsselspiel bezeichnet worden, nach der Begegnung war die Stimmung auf Seiten der Siegerinnen dementsprechend ausgelassen. Leider waren es die Gäste aus Frankfurt, die am Ende mit 27:26 (12:13) knapp die Nase vorne hatten und sich so einen immens wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff-Plätze sichern konnten. Doch technische als auch taktische Fehler sorgten dafür, dass es nichts wurde mit dem doppelten Punktgewinn. Viel zu oft verlor man den Ball ohne ersichtlichen Grund, spielte ihn in die Arme des Gegners oder nahm Würfe, die kaum oder gar nicht vorbereitet waren. Trotzdem gelang es dem FCN sich in der ersten Hälfte einen Vorsprung zu erarbeiten, denn Franziska Mietzner, den großen Star des FHC, hatte man einigermaßen gut im Griff. Doch auch das sollte sich im Laufe der Partie noch ändern. Zunächst jedoch beging Trainer Csaba Szücs den Fehler, unbedingt wechseln zu wollen, um so eine Stammkräfte etwas zu schonen. Sicherlich kein schlechter Gedanke, in diesem Spiel aber wohl des Guten zu viel, vor allem Mitte der ersten Halbzeit.

Tanja Schorradt wurde zum Unglücksraben und musste schnell für zwei Minuten auf die Strafbank. Der schöne Vorsprung (12:7) war schnell dahin und so ging es nur mit einer 13:12-Führung für den Club in die Pause. In Durchgang zwei blieb es dann eine ausgeglichene Begegnung. Die Fränkinnen bestimmten zwar eigentlich das Geschehen, doch leichte Fehler machten es weiterhin nicht möglich, sich noch wie in Hälfte eins abzusetzen. Im Kasten der Nürnbergerinnen fing sich Jana Krause zudem einige haltbare Bälle und Frankfurt blieb weiterhin dran, angeführt von der unglaublich präsenten Mietzner. Ihr war es auch vorbehalten den Siegtreffer für die Gäste zu erzielen, auch wenn der FCN den Ausgleich in der Hand hatte. Ania Rösler brachte jedoch den Pass auf die bereits durchgestartete Katrin Engel nicht an und somit wurde es nichts mehr mit dem durchaus möglichen Punktgewinn. Ein Aktion, die sinnbildlich war für den Verlauf des Spiels.

Torschützen: Rösler (11/6), Engel (5/2), Walzik (4), Wohlbold (3), Rohde (2), Beck (1) - Mietzner (11/5), Paap (5), Beier, Hering, Jochin (je 3), Scheidemann (2)

Siebenmeter: 8/9 - 5/5

Zeitstrafen: 5 - 7

Donnerstag, 20. November 2008

Saison 08/09 - Halbzeitfazit

In der Hinrunde der aktuellen Saison steht zwar noch ein Spieltag aus, aber die EM-Pause gibt uns die Gelegenheit ein erstes Fazit zu ziehen. Nach zehn Partien steht der 1. FC Nürnberg auf dem neunten Platz der Tabelle, rein sportlich gesehen wäre man punktgleich mit dem Zweiten Leverkusen derzeit Dritter. Würde man also nicht wegen der Fristversäumnisse vier Punkte abgezogen bekommen, dann stünde man eigentlich sehr gut da in Anbetracht der Tatsache, dass es vor Beginn der Spielzeit einen erneuten Aderlass im Kader gab. Gleich vier Stammkräfte sowie das Trainergespann verabschiedeten sich aus Nürnberg. Neben dem Duo Herbert und Helfried Müller, dass durch Csaba Szücs ersetzt wurde, verließen Miriam Simakova, Steffi Ofenböck, Petra Popluharova und Maja Sommerlund den Verein. Auch Simone Luber und Alexandra Kubasta stehen nicht mehr zur Verfügung.

Dennoch schaffte man es fast schon sensationell nach der Auftaktpleite bei Aufsteiger Göppingen die Kurve zu kriegen und sich in die Saison förmlich hinein zu kämpfen, obwohl man wie schon so oft mit herben Rückschlägen leben musste. So verweigerte die EHF die Austragung der Champions League-Partien in der Halle am Berliner Platz, weshalb man zunächst nach Bamberg ausweichen wollte, sich schlussendlich aber für die Arena Nürnberger Versicherungen entschied, was zusätzliche Kosten mit sich brachte. Hinzu kam die schwere Verletzung von Neuzugang Franziska Garcia-Almendaris, die als Kreisläuferin eigentlich gesetzt war. Sie riss sich beim Vorbereitungsturnier in Schmelz das Kreuzband und sorgte so unfreiwillig dafür, dass Sara Walzik ihre Position in der Offensive übernehmen musste, nur teilweise entlastet von Nachwuchshoffnung Tanja Schorradt. So fehlte Walzik natürlich auf ihrer angestammten Linksaußen-Position, wo nun Franziska Beck fast immer 60 Minuten auf dem Feld steht. Ein großes Risiko, wer die Karriere der gebürtigen Nürnbergerin bisher verfolgt hat. Aber nicht nur für sie ist die Belastung immens hoch, auch der Rückraum hat unter den fehlenden finanziellen Mitteln arg zu leiden.

Da für Beate Scheffknecht der Sprung aus der österreichischen Liga nach Deutschland nicht auf Anhieb zu packen war, immerhin ist sie auch erst 18 Jahre alt, war der Druck auf das Trio Ania Rösler, Kerstin Wohlbold und Christina Rohde extrem hoch. Als Wohlbold dann gegen Trier erkrankt fehlte, musste Linda Jäger (17) in die Bresche springen. Am Ende sprang ein Remis (27:27) heraus. Auch wenn Jäger ihre Sache sehr ordentlich machte, nicht immer konnte ein leistungsmäßiger Ausfall des Rückraum-Trios von den Youngstern kompensiert werden. Gerade in der Champions League machten sich die körperlichen Defizite ziemlich bemerkbar, weshalb man nach drei Partien mit 0:6 Zählern hinter den punktgleichen Teams aus Viborg, Ljubiljana und Metz (je 4:2) am Ende der Gruppe D steht und eigentlich schon ausgeschieden ist.

In der Liga hingegen konnte man durch die individuelle Klasse der einzelnen Spielerinnen sechs Siege einfahren, auch wenn man dabei etwas Glück hatte, denn die Partie beim Thüringer HC hatte man eigentlich verloren. Der Gegner wurde aber für die eigene Dummheit bestraft und die Punkte am grünen Tisch dem Club zugesprochen, da die Erfurter eine nicht spielberechtigte Akteurin eingesetzt hatten. Zu den sechs Erfolgen kommt das bereits erwähnte Remis gegen Trier. Wichtige Siege fuhr man zu Beginn vor allem in Oldenburg und Buxtehude ein, die beide noch vor dem FCN platziert sind.

Aktuell ist man zwar drei Punkte von den Playoff-Rängen entfernt, für ein Erreichen der Finalrunden sprechen aber gleiche mehrere Punkte. So trägt man sieben der verbleibenden zwölf Partien noch in eigener Halle aus, darunter eine Serie von drei Spielen hintereinander, in der man die direkte Konkurrenz aus Oldenburg, Buxtehude und Göppingen empfängt. Außerdem zeigen die anderen Mannschaften sehr schwankende Leistungen, weshalb der Abstand auf die vorderen Plätze noch nicht allzu groß ist. Die anstehende Rückkehr von Almendaris gibt zudem weitere Hoffnung.

Neben der individuellen Stärke, immerhin sind mit Rösler, Walzik, Rohde und Torhüterin Jana Krause gleich vier Cluberinnen im DHB-Kader der EURO zu finden, konnte man vor allem mit einer soliden Defensive überzeugen. Krause etablierte sich vor Marianna Gubova als neue Nummer eins im Nürnberger Kasten, bildet mit der erfahrenen Slowakin aber wohl das beste Gespann der Liga. Nicht ohne Grund hat man mit 248 Treffern die wenigsten Gegentore aller Teams kassiert. Dafür haperte es teilweise in der Offensive etwas an Kreativität und Spritzigkeit, Letzteres natürlich verständlich angesichts des Mammutprogramms der letzten Wochen mit zahlreichen Auswärtsspielen, unter anderem in Viborg und Metz.

Trotzdem sollte man mit den bisher gezeigten Leistungen des Teams zufrieden sein und optimistisch in die zweite Saisonhälfte gehen. Auch im Pokal ist man noch vertreten, wenn auch mit Leverkusen ein harter Brocken in der nächsten Runde wartet. Immerhin genießt man Heimrecht und hat noch eine Rechnung mit den Rheinländerinnen zu begleichen. Gegen Bayer setzte es nämlich die bisher einzige Niederlage in der BBZ, als man unglücklich mit 26:27 unterlag. Ein weiterer Beleg dafür wie eng es zugeht in einer Meisterschaft, wo den Ersten nur sechs Zähler vom Zehnten trennen. Es scheint also alles möglich, zumindest national.

Dienstag, 18. November 2008

Rohde für EURO nachnominiert

Aus dem FCN-Trio für die EURO in Mazedonien ist seit heute ein Quartett geworden. Bundestrainer Armin Emrich nominierte Christina Rohde für die Leipzigerin Susann Müller nach, die sich aufgrund der Dauerbelastung seit mittlerweile drei Jahren zu einem Verzicht entschloss. Rohde wir nun also nach der morgigen Partie beim HC Leipzig zusammen mit Ania Rösler, Jana Krause und Sara Walzik zum Nationalmannschafts-Lehrgang ins SportCentrum Kamen-Kaiserau reisen und dort die Vorbereitung auf die kontinentalen Titelkämpfe im Dezember beginnen. Durch die Nominierung von Rohde gehen Club-Trainer Csaba Szücs für die kommenden Wochen immer mehr die Spielerinnen aus, da auch mit Katrin Engel und Beate Scheffknecht, für Österreich, zwei weitere Akteurinnen für ihr Nationalteam im Einsatz sein werden. Je nach Abschneiden der jeweiligen Teams kehrt das Sextett dann aber bis spätestens zum 15. Dezember nach Franken zurück, einen Tag zuvor geht die EURO in Skopje zu Ende.

Samstag, 15. November 2008

Metz gewinnt, Club zu unkonzentriert

In Metz setzte es nach einer tollen Anfangsphase für die Handballerinas eine eigentlich vollkommen unnötige 24:32 (14:16)-Niederlage und die dritte Pleite im dritten Spiel. Die Hauptrunde ist somit in weite Ferne gerückt, erst recht durch den sensationellen Erfolg von Ljubiljana, das Viborg mit 38:34 (20:22) bezwingen konnte. Das Trio liegt nun mit je 4:2 Zählern an der Spitze der Gruppe D, während es beim Club 0:6 Punkte sind. Nach einer tollen Anfangsphase führten die Gäste in der mit 3.800 Besuchern gut besetzten Halle in Nordfrankreich mit 6:3. Dabei konnte vor allem Torhüterin Jana Krause glänzen, die einen Wurf nach dem anderen parierte und ihren Vorderleuten so die nötige Sicherheit verlieh. Highlight des starken Beginns war ein Kempa-Tor durch Katrin Engel nach einem Freiwurf. Der FCN verlor dann allerdings etwas den Faden und nach gut 20 Minuten ging Metz dann erstmals in Führung, 9:10 hieß es zu diesem Zeitpunkt aus Sicht der Gäste. Es folgte zwar noch der Ausgleich durch Franziska Beck, aber fortan drückte der französische Meister der Partie den Stempel auf, auch wenn Kerstin Wohlbold nochmal das 12:12 gelingen sollte. Bis zur Pause hatten sich die Gastgeberinnen dann auf 16:14 abgesetzt.

In Halbzeit zwei häuften sich dann die Fehler beim Club. Unerklärlich vor allem viele technische Fehler und Pässe, die im Seitenaus oder beim Gegner landeten. Der mit zahlreichen Nationalspielerinnen besetzte Kontrahent nutzte die sich bietenden Gelegenheiten im Tempogegenstoß und der zweiten Welle routiniert aus und setzte sich so immer weiter ab. Marianna Gubova war nach dem Seitenwechsel zwischen die Nürnberger Pfosten gerückt und konnte trotz einer ordentlichen Leistung nicht an die Vorstellung von Krause anknüpfen, auch wenn sie wie erwähnt häufig auf sich alleine gestellt war. Ein weiteres Problem war zudem, dass der Rückraum des Clubs kaum noch richtig Druck auf die Defensive von Metz ausüben konnte, weshalb auch Beate Scheffknecht recht frühzeitig Rösler ersetzte, die es später wiederum auf Christina Rohdes Position versuchte, die ebenfalls nicht ihren besten Tag erwischt hatte. Dennoch schaffte man es sich nochmals auf 21:24 heranzukämpfen. Im nächsten Angriff landete der Wurf von Wohlbold aber bei Metz-Torhüterin Amandine Leynaud und danach erzielten die Französinnen direkt zwei schnelle Treffer. Im Anschluss gelang dem Club nicht mehr sehr viel, während der Gegner einem sicheren Sieg entgegen steuerte.

Torschützen: Piejos (7), Kamto (6), Ognjenovic (5/3), Lovric (4), Horacek, Kysucanova (je 3), Guehl, Ayglon, Wendling, Francois (je 1) - Engel (7), Beck (5), Rösler (5/4), Walzik, Wohlbold (je 2), Rohde (1)

Freitag, 7. November 2008

FCN-Trio für EM nominiert

Ein Nürnberger Trio ist wenigen Wochen für Beginn der Europameisterschaft von Bundestrainer Armin Emrich für das Turnier in Mazedonien nominiert worden. Torhüterin Jana Krause sowie Ania Rösler und Sara Walzik schafften den Sprung in den Kader des DHB-Teams. Christina Rohde und Kerstin Wohlbold stehen auf Abruf bereit. Zunächst trifft man sich am 16. November im Trainingszentrum Kamen-Kaiserau. Danach wird sich die Mannschaft vom 21. bis 23. November beim Karpartenpokal in Cluj (Rumänien) versuchen einzuspielen. Dann geht es weiter nach Hamm (26.11.) und Münster (27.11.), wo abschließende Testspiele gegen Frankreich auf dem Programm stehen. Das EM-Turnier findet vom 2. bis 14. Dezember in Mazedonien statt.

Der komplette Kader:

Tor: Sabine Englert (Hypo Niederösterreich/AUT, 149/2), Jana Krause (1. FC Nürnberg, 9/0), Clara Woltering (TSV Bayer 04 Leverkusen, 88/0)

Feld: Grit Jurack (Viborg HK/DEN, 271/1429), Ania Rösler (1. FC Nürnberg, 25/30), Sara Walzik (1. FC Nürnberg, 8/11), Nina Wörz (Randers HK/DEN, 144/281), Anne Müller (TSV Bayer 04 Leverkusen, 94/129), Laura Steinbach (TSV Bayer 04 Leverkusen, 19/22), Anna Loerper (TSV Bayer 04 Leverkusen, 88/116), Mandy Hering (Frankfurter HC, 52/96), Nadine Krause (FC Kopenhagen/DEN, 155/641), Sabrina Neukamp (ProVital Blomberg-Lippe, 80/115), Susann Müller (HC Leipzig, 18/15), Stefanie Melbeck (KIF Vejen Kolding/DEN, 188/405), Anja Althaus (Viborg HK/DEN, 135/275)

Reserve: Katja Schülke (HC Leipzig, 25/0), Natalie Hagel (ProVital Blomberg-Lippe, 3/0), Franziska Mietzner (Frankfurter HC, –/–), Christina Rohde (1. FC Nürnberg, 3/4), Kerstin Wohlbold (1. FC Nürnberg, –/–), Sabrina Neuendorf (VfL Oldenburg, 18/3), Christine Beier (Frankfurter HC, –/–), Nadine Härdter (Thüringer HC, 130/206), Ulrike Stange (HC Leipzig, 28/37), Natalie Augsburg (HC Leipzig, –/–), Svenja Huber (DJK/MJC Trier, 1/2), Kathrin Scholl (VfL Oldenburg, 5/1)

Freitag, 31. Oktober 2008

Nürnberger Quintett für Deutschland

Bundestrainer Armin Emrich hat wenigen Wochen vor dem Start der Vorbereitung zur Europameisterschaft in Mazedonien den erweiterten Kader für die kontinentalen Titelkämpfe bekannt gegeben. Dabei setzt er vorläufig auch auf einige Spielerinnen aus Nürnberg. Der FCN stellt mit insgesamt fünf Akteurinnen sogar das größte Kontingent aller Vereine. Spielführerin Ania Rösler, Torhüterin Jana Krause und Linksaußen Sara Walzik waren schon zuletzt beim World Cup in Dänemark mit von der Partie. Außerdem stehen die Halbrechte Christina Rohde, die vor den olympischen Spielen bereits das DHB-Trikot getragen hat, sowie Spielmacherin Kerstin Wohlbold, bislang ohne Einsatz für die Nationalmannschaft, im Aufgebot. Ob es das fränkische Quintett dann auch in den EM-Kader schafft wird in gut zwei Wochen entschieden.

Sonntag, 12. Oktober 2008

Beck alleine reichte nicht

Gegen einen der größten Rivalen setzte es gestern Abend für die Handballerinas die erste Heimniederlage der aktuellen Saison. Gegen Bayer Leverkusen unterlag man knapp mit 25:26 (13:13) und bleibt somit weiter auf dem achten Platz der Tabelle, während der Gegner auf Position fünf klettern konnte und die Playoff-Ränge wieder im Visier hat. Die Partie ging an sich gut los für die Fränkinnen. Zum ersten Mal in dieser Saison gab man gleich zu Beginn den Ton an. Mit 5:2 führten die Spielerinnen von Trainer Csaba Szücs, dessen Gegenüber Renate Wolf sich früh zu einer Auszeit gezwungen sah. Ihre Ansprache trug auch rasch Früchte und die Gäste aus dem Rheinland konnten durch die zu diesem Zeitpunkt nicht zu bremsende Laura Steinbach mit 7:5 in Führung gehen. Somit war Szücs nun zu einem Time-Out gezwungen. Das Spiel blieb eng, auch wenn die Defensive des Clubs Steinbach weiter nicht in den Griff bekam und vorne kein richtiges Konzept erkennen ließ. Dennoch schaffte man es irgendwie ein 13:13-Unentschieden in die Pause zu retten, auch weil Marianna Gubova einige Bälle zu fassen bekam, nachdem sie die glücklose Jana Krause ersetzt hatte.

In der zweiten Halbzeit war es weiterhin eine von den Abwehrreihen dominierte Partie, auch wenn die Defensive der Gastgeberinnen nicht immer zu überzeugen wusste. Langsam aber sicher setzte sich Leverkusen ab. Denisa Glankovicova spielte sich immer mehr in den Vordergrund, nachdem Anna Loerper auf die Mitte gerückt und sie ihre Position im halbrechten Rückraum eingenommen hatte. Loerpers starke Abwehrleistung war zudem ein Grund dafür, warum es ganze elf Minuten dauerte, bis der Meister im zweiten Durchgang zum ersten Torerfolg kam. Der 14. Club-Treffer war Ania Röslers erstes Feldtor, es sollte ihr einziges bleiben. Sie blieb ebenso wie der gesamte Rückraum weit hinter ihren Möglichkeiten. Auch Kerstin Wohlbold und Christina Rohde erwischten einen rabenschwarzen Tag und da nutzte es auch wenig, dass Franziska Beck grandios aufspielte. Zudem fehlte jegliche Bindung zum Kreis, auch wenn sich Sara Walzik redlich mühte. Dass es nochmals eng wurde lag auch an den Gästen, deren Fehler sich häuften und die konditionell nicht mehr richtig dagegen halten konnten. Doch Clara Woltering im Kasten von Leverkusen war zur Stelle, wenn es drauf ankam. Mehr als der Anschlusstreffer in der Schlussminute war nicht drin. Danach brachte Bayer den Sieg nur noch über die Zeit und freute sich über einen nicht unverdienten Erfolg.

Torschützen: Engel (8/3), Beck (7), Rösler (3/2), Wohlbold, Walzik, Rohde (je 2), Schorradt (1) - Steinbach (8/2), Glankovicova (6), Loerper (4/1), Müller, Byl (je 3), Meier, Fillgert (je 1)

Siebenmeter: 5/6 - 3/4

Zeitstrafen: 3 - 6

Dienstag, 7. Oktober 2008

Emrich nominiert FCN-Trio

Drei Akteure hat Bundestrainer Armin Emrich für den kommenden Lehrgang des DHB-Teams einberufen. Neben Torhüterin Jana Krause werden auch Rückraumspielerin Ania Rösler und Linksaußen Sara Walzik mit dabei sein, wenn sich die Mannschaft am kommenden Sonntag im Ostseebad Damp einfinden wird. Im Reservekader stehen mit Christina Rohde und Kerstin Wohlbold zudem zwei weitere Club-Spielerinnen.

Bereits einen Tag nach der Zusammenkunft geht es nach Dänemark zum GF World Cup, der in Aarhus ausgetragen wird. Gruppengegner der Deutschen sind Schweden, Rumänien und Olympiasieger Norwegen. Außerdem finden sich Weltmeister Russland, Dänemark, Frankreich und Ungarn im hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld wieder.

Krause, Rösler und Walzik sind aber nicht die einzigen Akteure, die Trainer Csaba Szücs in der kommenden Woche nicht zur Verfügung stehen werden. Der ehemalige FCN-Coach Herbert Müller berief nämlich Katrin Engel und Beate Scheffknecht für einen Lehrgang des österreichischen Nationalteams in der Wiener Südstadt ein. Anschließend steht ein Turnier in Amsterdam als Vorbereitung für die Europameisterschaft auf dem Programm, die Anfang Dezember in Mazedonien stattfinden wird.

In der Zwischenzeit arbeit der Verein weiter an der Verpflichtung von Kreisläuferin Ramona Dragan, die im mehrtägigen Probetraining überzeugt hatte. Sowohl Szücs als auch der sportliche Leiter Kurt Mäder würden die Rumänin gerne unter Vertrag nehmen. Bevor man allerdings endgültig alles in trockene Tücher bringt, muss der Aufsichtsrat der FCN Handball GmbH noch prüfen, ob man entsprechende Auflagen der Ausländerbehörden erfüllen kann.

Sonntag, 28. September 2008

Arbeitssieg gegen Blomberg-Lippe

Erneut war es ein Spiel mit zahlreichen leichten Fehlern, doch im Gegensatz zum Remis am Mittwoch gegen Trier erarbeiteten sich die FCN-Mädels trotz eines Rückstandes kurz vor dem Ende einen wichtigen Sieg gegen ProVital Blomberg-Lippe. Ania Rösler verwandelte Sekunden vor Schluss ihren insgesamt achten Strafwurf und machte so den 33:32 (18:15)-Erfolg perfekt. Zuvor hatte man gerade in der Defensive Probleme. Unter den Augen von Bundestrainer Armin Emrich und den insgesamt 680 Zuschauern konnte auch Jana Krause nicht an die gute Form der ersten Spiele anknüpfen und die Deckung des FCN hatte besonders mit Michaela Seiffert Probleme. Die kräftige Halblinke der Gäste wurde viel zu oft nicht energisch genug attackiert, weder in der 6:0-Formation oder mit Sara Walzik auf der Spitze in einer 5:1-Abwehr. Den vorhandenen Raum nutzte Seiffert zu satten neun Feldtoren und auch aus sieben Metern nutzte sie fünf von sechs Versuchen. Doch auch sie konnte den 15:18-Rückstand zur Pause nicht verhinden.

Nach der Pause blieb die Partie weiterhin eng. Die Hoffnungen auf einen Ausbau der Führung aus Sicht der Gastgeberinnen zerschlug sich schnell. Zwar stand die zuvor erkrankte Kerstin Wohlbold wieder im Kader, aber wie ihr schwanden der ganzen Mannschaft mit fortlaufender Spieldauer die Kräfte. Logische Konsequenz war die mangelende Konzentration im Abschluss, was zu einigen Fehlversuchen auch bei klaren Torchancen führte. Da Seiffert nun immer mehr Fahrt aufnahm konnte Blomberg die Partie sogar drehen und hätte die Führung per Siebenmeter kurz vor dem Ende auf zwei Tore ausbauen können. Doch Krause im Tor der Cluberinnen parierte mit dem Standbein und im Gegenzug konnte Katrin Engel ihre Chancen gleich im Doppelpack nutzen und so ihre Farben wieder in Front bringen. Zwar gelang den Gästen erneut der Ausgleich, doch nach Röslers Tor per Strafwurf und dem schnell ausgeführten Anwurf durch Blomberg war es Wohlbold, die durch ein Foul den Angriff stoppen konnte, allerdings mit ihrer dritten Zeitstrafe das Feld verlassen musste. Der folgende Freiwurf wurde vom Nürnberger Block entschärft und so reichte es zum doppelten Punktgewinn.

Torschützen: Rösler (12/8), Rohde (6), Wohlbold (5), Engel (4/1), Beck (3), Walzik (2), Scheffknecht (1) - Seiffert (14/5), Mißling, Ilyes (je 5), Dorna, Neukamp (je 3), Dorna, Valyushek (je 1)

Siebenmeter: 9/10 - 5/7

Zeitstrafen: 4 - 6

Mittwoch, 24. September 2008

Jäger glänzt, Beck sichert Remis

Nach hartem Kampf und einem 4-Tore-Rückstand zur Pause kamen die FCN-Mädels gestern Abend bei ihrer Heimpremiere doch noch zu einem 27:27 (10:14)-Remis gegen DJK/MJC Trier. Dabei hatte es besonders in der ersten Halbzeit lange nicht gut ausgehen. Die erste Hiobsbotschaft gab es gleich vor dem Anwurf. Kerstin Wohlbold lag mit einer starken Grippe im Bett und konnte nicht spielen. Ania Rösler rückte in der Startformation auf die Mitte, Beate Scheffknecht (18) übernahm ihre Rolle im Angriff, die noch ein Jahr jüngere Linda Jäger ersetzte die Österreicherin in der Defensive. Der Plan von Trainer Casba Szücs ging aber nicht auf, da gerade Scheffknecht Opfer ihrer Nervosität wurde und kaum Zug zum Tor entwickelte. Auch ihre Mitspielerinnen machten es nicht besser. Die 6:0-Abwehr wirkte unsicher und kam besonders mit der Trierer Kreisläuferin Stefanie Egger (zeigte sich zum Glück schwach im Abschluss) selten zurecht. Vorne verlor man leichtsinnig die Bälle und vergab zudem auch klare Chancen. Einzig Jana Krause hielt ihr Team zu diesem Zeitpunkt noch im Spiel. Doch auch sie erlaubte sich eine kleine Schwächephase und plötzlich führten die Miezen mit 13:6. So etwas hatte man in der Halle am Berliner Platz zumindest bei Ligaspielen schon lange nicht mehr gesehen. Szücs war zu Änderungen gezwungen. Schon zuvor hatte er Rösler zurück auf ihre angestammte Position gestellt und Jäger versuchte sich fortan als Spielmacherin. Die Defensive wurde ebenfalls umgestellt, Sara Walzik spielte in einer 5:1-Abwehr nun auf der Spitze. Das zeigte Wirkung und so konnte man bis zur Pause den Rückstand wieder verkürzen. Beim Stande von 10:14 wechselte man die Seiten.

Danach lief es dann deutlich besser für die Handballerinas. Trier fand kaum mehr die passenden Mittel gegen eine immer besser stehende Deckung des FCN. Besonders Jäger machte ihre Sache in der Abwehr glänzend und verteilte vorne clever die Bälle. Nach gut 40 Minuten erzielte sie dann auch ihr erstes Bundesligator, gleichbedeutend mit der ersten Führung ihres Teams an diesem Abend. Plötzlich hieß es 16:17 aus Sicht der Miezen, die sich zu seiner Auszeit gezwungen sahen. Gleich im nächsten Angriff unterlief den Gästen aber erneut ein Fehler und im Gegenzug war es Walzik, die den Vorsprung ausbauen konnte. Doch Trier bleib dran und das Spiel drohte erneut zu kippen, diesmal endgültig. Als der Club durch ein Tor von Silvia Hofman 1:32 Minuten vor dem Ende mit zwei Treffern zurück lag, sah man schon wie der sichere Verlierer aus. Doch in der Auszeit schien man sich perfekt besprochen zu haben. Rösler, die insgesamt auf überragende zehn Feldtore kam, sorgte zunächst für den Anschluss. Es wurde nochmals eng. Krause trieb es dann mit der Spannung auf die Spitze, als sie nach einer Parade den Ball Oxana Pal in die Hände spielte, weil sie keine Anspielstation fand. Doch der Russin, völlig unbedrängt, versagten jedoch die Nerven und Krause machte ihren Fehler mit einer sensationellen Parade wieder gut. In der zweiten Welle markierte Franzi Beck drei Sekunden vor dem Ende den hochverdienten Ausgleich. Ania Rösler sah dann eine Sekunde vor dem Schlusspfiff noch die rote Karte, weil sie die Gäste an der schnellen Ausführung des Anwurfs hinderte. Doch damit sicherte sie ihrem Team endgültig den hart erkämpften Punktgewinn.

Torschützen: Rösler (10), Rohde (5), Beck (4), Engel (4/2), Walzik (3), Jäger (1) – Pal (8/3), Roubinkova (6), Hofman (5), Mozgovaja (3), Nadgornaja (2/2), Egger, Huber, Pütz (je 1)

Siebenmeter: 2/3 - 5/6

Zeitstrafen: 1 - 4

Disqualifikation: Rösler (59:59)

Sonntag, 31. August 2008

Wohlbold führt FCN zum Sieg

Angeführt von der treffsicheren Kerstin Wohlbold und gestützt von den tollen Paraden durch Torhüterin Jana Krause (wurde als beste Keeperin des Turniers ausgezeichnet) sicherten sich die FCN-Damen am frühen Abend den Turniersieg beim Ladies Cup 2008 in Schmelz durch einen 26:21-Erfolg gegen Cercle Dijon. Damit beendete man eine ziemlich gelunge Vorbereitung mit einem tollen Erfolg. Einziger Wermutstropfen ist die schlimme Verletzung von Neuzugang Franziska Garcia-Almendaris, die sich aller Wahrscheinlichkeit nach einen Kreuzbandriss zuzog und ein halbes Jahr pausieren muss. Mit der Leistung seines Teams kann Trainer Csaba Szücs aber absolut zufrieden sein. Gerade der Einbau der jungen Spielerinnen klappte hervorragend, wie beispielsweise die sechs Treffer von Tina Stockhorst aus dem Halbfinale beweisen. Man kann also optimistisch in die Partie gegen Göppingen gehen, die am Freitag Abend um 20:00 Uhr den Auftakt zur neuen Bundesliga-Saison darstellen wird.

Torschützinnen für den FCN im Finale:

Wohlbold (7), Rösler (6), Engel (5), Walzik (4), Beck, Rohde (je 2)